Das Wassertropfenmodell zur Veranschaulichung der zeitlich unabhängigen Kalorienzufuhr


Immer wieder hört man von Ernährungsmythen, doch einer ist besonders ausgeprägt.

„Wenn ich am Abend viele Kohlenhydrate zu mir nehme, dann nehme ich an Körperfett zu.“, heißt es immer wieder.

Stellen Sie sich vor die Kohlenhydrate wären Wassertropfen, der Körper sei eine Urne und die Bewegung während des Tages wird mit einer Sonne verbildlicht.

In der Urne befinden sich drei Wassertropfen zu denen einer hinzugefügt wird. Dann geht die Sonne auf und lässt einen der Tropfen verdunsten. Wird nichts mehr hinzugefügt, dann ist die Urne mit drei Tropfen gefüllt, das Gleichgewicht wurde also gehalten.

Nun nehmen wir uns eine andere Überlegung vor. In einer Urne befinden sich zu Beginn wieder drei Wassertropfen. Diesen wird zunächst einmal nichts hinzugefügt, bis die Sonne aufgeht und wieder einen verdunsten lässt. Nach Sonnenuntergang wird ein Tropfen hinzugefügt, damit das Gleichgewicht von drei Tropfen wieder hergestellt werden kann.

Warum sollte es nun im Körper einen großen Unterschied machen, ob ich mittags oder abends mehr Nahrung zu mir nehme? Wichtig ist doch, dass die gesamte Tageszufuhr meinem Körper und meiner Aktivität entsprechend angepasst wird.

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